Mein Bewusstsein treibt in Selbsttauschung,
ein Ritual vereinsamt und allein.
Errichte mir ein graues Gefangnis.
Was geschieht mit meinem Sein?
Im Angesicht der Verleugnung,
verliert sich meine Gegenwart.
Im Angesicht der Verleugnung,
mein Verfall und Ende naht.
Im Angesicht meiner Verleugnung,
Verstand getrubt von Schmerz und Pein.
Im Angesicht meiner Verleugnung,
mein Leben ist nicht mehr mein.
Lass mir mein Leben nicht entreißen,
ich habe Angst vor meinem Tod,
warum soll ich denn schon sterben,
leugne meinen eignen Tod.
Verzweifelt doch im Schatten stehn,
unter Wolken meiner Illusion,
die kalte Wahrheit ubersehn,
Absurditat verlangt nach Hohn.
Werd' das Gefuhl nicht los zu sein,
Erkenntnis meines Tod's verneint,
die Schmerzen red ich mir nur klein,
obwohl das Ende in mir keimt.
Obwohl das Ende in mir keimt!
Das Ende...
Das Ende...
Mein Ende...
Black Metal »
Atmospheric Black Metal »
Arkuum - Die letzte Agonie
Arkuum





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Arkuum
Die letzte Agonie
«Country»🇩🇪 Germany
«Format»Full-length
«Genre»Atmospheric Black Metal
«City»Speyer, Rhineland-Palatinate
«Downloadable»mp3 | flac
«Additional Genres»Post Black Metal
«Release Date»August 4 2018
«MP3 Quality»320 kbps
«Size»114.75 MB
Tracklist
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1. Verleugnung (10:40)copy
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2. Zorn (10:15)copyAus Angst vor Still und Starr,
bin gefesselt, dem Zorn den ich gebar.
Tobsucht gegen alles Leben,
lasst meine Krankung erbeben.
Aus Angst vor Still und Starr,
bin gefesselt, dem Zorn den ich gebar.
Mein Ursprung trant und verletzt,
und ersehnt mein Lebensletzt.
Dem Winde nachgelebt,
enthemmte Energie.
Kein lebend Mensch versteht,
hilflos der Agonie.
Entsetzen spricht sich in mir frei,
des Zornes Faust bricht uns entzwei.
Von Aug zu Aug von Tran zu Tran,
ich bin gegangen, will doch nicht gehn.
Im Antlitz unsrer kurzen Zeit,
die Stund fur Stund uns doch enteilt.
Von Aug' zu Aug' von Tran zu Tran,
ich bin gegangen, will doch nicht gehn.
Aus Angst vor Still und Starr,
bin gefesselt, dem Zorn den ich gebar. -
3. Handel (10:11)copyEs drangt sich auf,
beginnend mit der Flucht,
das Sein nimmt alles Kauf,
Erwarten, ich werd deinen Hauch.
Er drangt sich auf,
Fernblick zur letzten Bucht,
wandert im Fleische hinauf,
ich warte darauf.
Kindesmut sich stetig Hoffnung rafft,
sich drangend in mir Breite schafft.
Hat all das Leid der Sterblichwelt,
in sich vollkommen abbestellt.
Befreie mich von Leid,
Befreie mich von Zeit,
Ich gehe ein den Eid,
der flehend nach Hoffnung schreit.
Befreie mich.
Befreiet von Pein,
erwecket sich der Schein,
mein Ende nichtig zu sein,
doch mein Inners weiß,
ich kehre nicht mehr Heim. -
4. Verzweiflung (08:42)copySiehst du ins leere blickend Augen.
Kannst du den Zweifel in mir sehn.
Verstand und Hoffnung es wird rauben.
Kann all mein Elend nicht verstehn.
Fleisch und Haut vernarbt,
seit die Hoffnung in mir starb.
Lebenswille ist langst erstarrt,
bis ich zuletzt werd eingescharrt.
Siehst du ins leere blickend Augen.
Kannst du den Zweifel in mir sehn.
Verstand und Hoffnung es wird rauben.
Kann all mein Elend nicht verstehn. -
5. Akzeptanz (10:14)copyIn mitten von belebten Gassen,
triebgesteuert sich leben lassen.
Sie sehen das Licht, vor Unwissen nicht,
Ich sehe das Licht, vor Tranen nicht.
Keine Angst und kein Bangen,
die Hoffnung sich langst erhangen.
Seh das Licht vor Dunkel nicht,
was mich in Stucke bricht.
Ich wandle unter Toten,
die Freud sei mir verboten.
Verlassen, es weicht das Licht,
was meine Hoffnung bricht.
Keine Angst und kein Bangen,
die Hoffnung sich langst erhangen.
Seh das Licht vor Dunkel nicht,
was mich in Stucke bricht.
Kein Wille.
Kein Hoffen.
In mir herrscht Stille.
Alle Turen sind verschlossen.
Duration: 50:02
Spectrums





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«Die letzte Agonie»: A grim journey through the final stages of inner resistance, where the fear of death first hides behind self-deception, then erupts into rage and a desperate hope for impossible salvation. Grey solitude, cold truth, bodily pain, and a clouding mind form a world in which a person clings to life while already feeling the end growing inside.
The work unfolds like a slow movement from denial toward hollowed-out acceptance, where hope fades, light becomes unreachable, and the streets of the living seem inhabited by the dead. At its core lies a struggle not for victory, but for the right to remain oneself for even one more moment before the inevitable.
Enter this heavy, dark, and piercingly human world, and feel it to the very end.
The work unfolds like a slow movement from denial toward hollowed-out acceptance, where hope fades, light becomes unreachable, and the streets of the living seem inhabited by the dead. At its core lies a struggle not for victory, but for the right to remain oneself for even one more moment before the inevitable.
Enter this heavy, dark, and piercingly human world, and feel it to the very end.
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